Francois Roloffmadvertise media

Trendbarometer: 5 Insights für Mobile Display Kampagnen

Mobile ist großer Wachstumstreiber der digitalen Werbung und hat infolgedessen Einzug in eine Vielzahl der Mediapläne gehalten. Die oft erwähnte Lücke zwischen Werbeausgaben und Medienkonsum scheint sich nach jüngsten Angaben des IAB endgültig zu schließen. Mobile erwirtschaftete in 2016 erstmals mehr als 50% des digitalen Umsatzes. Der junge Werbekanal unterlag in den letzten Jahren einem starken Wandel, neu entwickelte Formate gehen gezielt auf die veränderten Nutzerbedürfnisse ein und gewonnene Learnings vergangener Kampagnen helfen, tragfähige Ergebnisse zu erzielen. madvertise hat die jüngsten Erkenntnisse als aussagekräftiges Trendbarometer für Mobile Advertising im Bereich Display zusammengefasst.

1. Usability First – 15% Zuwachs non-intrusiver Formate

Insbesondere Fullscreen Display-Formate standen nur allzu oft in der Kritik, den Nutzer zu stören und gegen jegliche Usability-Richtlinien zu verstoßen. Non-intrusive ist derzeit das Schlagwort der Medien. Gemeint sind Banner, die sich nicht vollflächig über den Content legen sondern sich initial mit dem Scrollvorgang aufbauen, wie z. B. Parallax Ads oder Interscroller. Die intelligenten Formate haben es innerhalb von wenigen Monaten auf 15% Anteil der ausgelieferten PI`s bei madvertise gebracht – zu Lasten des usability-unfreundlichen Interstitials, welches Einbußen an Impressions verzeichnen muss (Quelle: madvertise media Report, ausgelieferte Impressions Q1 2017/Q4 2016).

2. Engagement-Rates machen Interaktionen messbar

Die richtigen KPI`s für den Kanal Mobile zu finden, ist ein häufig diskutiertes Thema. Fraglich ist, ob sich die klassische CTR einfach von Online auf Mobile übertragen lässt. Gute Mobile Advertising Kampagnen leben von ihrem kreativen Mehrwert, in dem der Nutzer mit dem Werbemittel interagiert und so von einem spielerischen Brandkontakt profitiert. Die Interaktion des Nutzers mit der Marke ist oftmals mehr wert als nur ein Klick. Dieser hochintensive Kontakt, der dank durchdacht konzipierter Mobile Advertising Kampagnen entsteht, kann mit sogenannten Engagement-Rates gemessen werden. Diese zeigen an, wie lange der Nutzer mit dem Werbemittel interagiert hat. Insbesondere gamifizierte Ads und kreative Lösungen können einen nachhaltigen Brand-Kontakt hinterlassen, ohne dass der Nutzer geklickt hat.

3. 30% bessere Performance bei In-App-Formaten

Betrachtet man die Performance verschiedener Display-Formate und gleicht die CTR von Kampagnen In-App gegenüber solchen des Mobile Webs ab, wird deutlich, dass In-App-Formate signifikant besser performen. Ein Grund hierfür könnte die höhere Werbeakzeptanz in kostenlosen Apps sein. Weiterhin entstammt Mobile Web Traffic häufig einer Google Suche, so dass der Nutzer nach dem Auffinden der gewünschten Information die Mobile Seite wieder verlässt. In-App Display Formate können eine 30% bessere Performance gegenüber der Mobile Web Formate aufweisen (Quelle: madvertise media Report, ausgelieferte Impressions Q1 2017/Q4 2016).

4. Höhere CTR bei Android-Nutzern gegenüber iOS

Ob Smartphone-Nutzer iOS oder Android-Betriebssysteme bevorzugen, ist oft eine Glaubensfrage. Wer sich einmal für ein Betriebssystem entschieden hat, wechselt nur ungern, zu groß ist die Umgewöhnung und das zugehörige App-Ökosystem, welches bei einem Wechsel komplett neu aufgebaut werden müsste. Aber spiegelt sich die Wahl des Betriebssystems in der Performance von Mobile Display Kampagnen wider? Tatsächlich sind Android-Nutzer bei ausgelieferten Display-Kampagnen klickfreundiger. Die CTR der Android-Nutzer ist um 30% höher die der iOS-Nutzer (Quelle: madvertise media Report, ausgelieferte Impressions Q1 2017/Q4 2016).

5. Datenbasierte Audience Segments liegen im Trend

Granulare Daten helfen, Kampagnen an die richtige Zielgruppe zu adressieren und Streuverluste zu minimieren. Targeting durch datenbasierte Audience Segments ist besonders effektiv, da diese neben soziodemografischen Daten auch verhaltensbasierte Daten wie z. B. besuchte Orte, verwendete Apps oder Kommunikationsverhalten und Mediennutzung inkludieren. Im Quartalsvergleich von Q4 2016 zu Q1 2017 stieg die Nachfrage nach Kampagnen mit Audience Segments um 35% (Quelle: madvertise media Report, RFP`s Q1 2017/Q4 2016 ).

Francois Roloff madvertise media

Francois Roloff ist Managing Director bei madvertise media. Vor seinem Eintritt in das Unternehmen im Partner Development, baute er das Produktmarketing des Mobile Vermarkters auf. Zuvor engagierte er sich beim TV- und Digital-Vermarkter Viacom Brand Solutions für die Vermarktung der Sendermarken VIVA und MTV im TV und den digitalen Kanälen. Bereits vor seinem Masterstudim der Wirtschaftskommunikation war er im Vertrieb von Technologieprodukten tätig.

madvertise wurde 2008 gegründet und ist seit jeher Mobile Ad Tech Pioneer. Mitte 2013 wurde die madvertise media GmbH ausgegründet und rangiert seither unter den Top 2 AGOF-gelisteten unabhängigen Vermarkten im Mobile Advertising. Als Premium-Vermarkter ist madvertise spezialisiert auf innovative Branding-Lösungen mit aktivierenden Werbeformen wie Rich Media, Pre-Rolls und exklusiven Sonderplatzierungen für mobile Endgeräte. Dank der Inhouse-Kreationsabteilung liegt der Fokus auf lebendiger Mobile-Konzeption mit außergewöhnlichen Special-Formaten; performancebasierte Lösungen für unterschiedlichste Zielsetzungen und programmatische Deals runden das Angebot ab. Werbungstreibende erreichen im madvertise Premium-Netzwerk ca. 22 Millionen Unique User monatlich, davon sind fast 10 Millionen Unique User in der AGOF ausgewiesen (AGOF digital facts 2017-01). Das ausgewählte Portfolio umfasst eine Vielzahl von hochwertigen Publishern aus dem Lifestyle & Entertainment-Segment mit hoher Einzelreichweite. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin-Kreuzberg, zusätzlich wird ein Büro in Düsseldorf unterhalten.

              

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